Vorfallbewältigung


Einleitung

Das BIPT sorgt dafür, dass die Betreiber (vorbeugende) Maßnahmen ergreifen, um im Krisenfall oder bei größeren Vorfällen die Kontinuität der Netzsicherheit (einschließlich kritischer Infrastrukturen) und den Zugang zu Notdiensten zu gewährleisten.

Es nimmt auch Teil an der Einführung, durch die Betreiber, zusätzlicher Maßnahmen für eine bessere Krisenbewältigung, die im Krisensektorplan und in den Rechtsvorschriften umgesetzt wurden.   Dabei müssen Mobilfunkbetreiber Nachrichten an die Bevölkerung verbreiten, um sie bei drohender Gefahr oder einer Katastrophe größeren Ausmaßes zu warnen und informieren, damit deren Folgen begrenzt werden können (siehe Artikel 106/1).

Es trägt auch via sein Bereitschaftsteam bei zur Bewältigung der Vorfälle im Zusammenhang mit den verschiedenen Verpflichtungen, die den Betreibern auferlegt werden (Netzsicherheit, Zugang zu Notdiensten, Verpflichtung des Artikels 106/1, usw.), unter anderem durch eine Erleichterung der Kontakte zwischen Behörden und Betreibern und durch Koordination der Handlungen der Betreiber.

Artikel 115 des Telekomgesetzes enthält eine Liste der Personen, denen die Betreiber für die Behebung von Störungen Vorrang einräumen müssen.

Gesetzesrahmen (siehe auch die Rubriken „Netzsicherheit“ und „Zugang zu Notdiensten“)

Telekomgesetz: Artikel 4 (nicht durchgeführt), 4/1 (nicht durchgeführt), 106/1 und 115

Erlass: Königlicher Erlass vom 23. Februar 2018 zur Versendung einer kurzen Textnachricht bei drohender Gefahr oder einer Katastrophe größeren Ausmaßes (Durchführung des Artikels 106/1)